Hobby-Imker werden, aber wie?

Der Einstieg in die Imkerei - Lust auf eigenen Honig?

Die Honigbienen sind faszinierende Tiere

Das Halten von Bienen ist aktiver Umweltschutz, der den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Flora und Fauna sicherstellt. Es ist aber auch eine wunderbare Freizeitbeschäftigung. Wer die Vorgänge im Bienenvolk verstehen will, der muss sich nicht nur mit den Bienen, sondern auch mit seiner Umwelt auseinandersetzen. Weitere Infos

  Wer bereits mit dem Gedanken an eigenen Honig gespielt hat, hat sich sicher bereits folgende Fragen gestellt:

  • Wie werde ich Hobby-Imker?
  • Kann ich das? 
  • Was brauche ich für den Anfang? 
  • Welcher Aufwand ist das und wo kann ich Hilfe finden?

 

Die Antworten auf diese Fragen sind ehrlich gesagt nicht so einfach zu beantworten. Ich selbst habe mit 2 Völkern angefangen und schnell bemerkt, dass es kaum mehr Aufwand ist sich um 5 Völker zu kümmern - und wenn sich erstmal um 5 Völker kümmert, hat man natürlich auch schon einiges an Material im Schuppen und kann dann in der Saison auch mal auf 8 oder 9 Völker aufstocken. Das Imkerfieber packt einen recht schnell - das Hobby ist ja auch faszinierend! 

Ich versuche dennoch die Fragen mal grob zu umreißen:

  • Man wir Hobby-Imker, indem man sich an einen Örtlichen Verein wendet und sich dort weiter beraten lässt.
  • Ich würde nicht sagen, dass jeder Bienen halten kann. Man braucht ein paar freie Stunden am Wochenende - jedes Wochenende, April bis August! Besonders, zur Schwarmzeit von Mai bis Juni. Auch der Kostenaufwand ist nicht zu unterschätzen, was mich zur nächsten Frage bringt:
  • Die Imkerei wird in den ersten Jahren kosten verursachen und sich dann mehr oder weniger die Waage halten - je nach Saison. Um wirtschaftlich 'rentabel' zu sein, muss man schon in größeren Dimensionen als 2 oder sogar 5 Völkern denken. Für Ausrüstung und Bienen können gut und gerne mal 400-1000€ ausgegeben werden. 
  • Beim Verein kann man jedoch auch mal Material oder sogar eine Schleuder ausleihen. Dort wird einem mit Rat und tat zur Seite gestanden.

Weitere Fragen? Frag mich!

Imker im Saarland

Kontakte zu den Vereinen im Saarland kannst du auf saarlandimker.de knüpfen!


Vor allem lernt die Theorie, sonst bleibt Ihr praktische Stümper Euer Leben lang.

Wer in der Imkerei erfolgreich sein will, der braucht meiner Meinung nach sowohl ein gutes Bauchgefühl, als auch eine theoretische Grundlage. Aktive Imker besuchen meist regelmäßig Fortbildungen oder Vorträge ihrer Vereinskollegen. Austausch ist wirklich wichtig. Ich habe auf dieser Seite mal alle Kurse aufgelistet, die ich selbst besucht habe. Mit der Zeit kommt da einiges zusammen.

Es genügt nicht, nur zu lernen wie man durch die Bienenhaltung Honig produziert. Wichtig ist es auch zu wissen, wie man dieses wertvolle Nahrungsmittel richtig behandelt und vermarktet.

Von vielen Imkervereinen im Lande werden jedes Jahr Anfängerschulungen angeboten. Diese Kurse werden von erfahrenen Referenten des Landesverbandes geleitet und nach einem bewährten Konzept durchgeführt.

Im Saarland hat dieses Programm sowohl einen theoretischen, als auch einen praktischen Teil. Eine längerfristige Begleitung durch einen erfahrenen Imker, den Imkerpaten, hilft auch nach dem Kurs dabei die nötige Sicherheit zu bekommen.

Aufs Ganze gehen: 'Imker' ist auch ein Ausbildungsberuf.

Eine 3-jährige Ausbildung führt zum Imkergehilfen. Die exakte Bezeichnung ist Tierwirt- Fachrichtung Bienenhaltung. Nach entsprechender Berufspraxis kann eine Ausbildung zum Imkermeister bzw. zur Imkermeisterin angeschlossen werden.