Honig

Blütenreiche Lebensräume sind die Grundlage für vitale Bienenvölker. Auch ImkerInnen bevorzugen besonders geeignete Standorte wie Naturbelassene und naturnahe Landschaften, die ihren Völkern eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung der Bienen sichern - und eine gute Honigernte mit besonders guter Honigqualität versprechen.

 Honig ist ein Abbild der Landschaft, in der das Bienenvolk zuhause ist. Blütenpflanzen, die in direkter Umgebung des Bienenstandes wachsen, prägen Geschmack, Farbe, Aroma und Konsistenz des Honigs.

Honig ist wohl das bekannteste Bienenprodukt und wird seit Jahrtausenden verehrt und geschätzt.

Verkaufsfertiger Honig im Glas des Deutschen Imkerbundes
Honigjäger auf etwa 8000 Jahre alter Höhlenmalerei aus den Cuevas de la Araña bei Valencia (Spanien)

Vielfältigkeit

Honig ist nicht gleich Honig! Jedes Jahr ist er etwas anders. Im Frühjahr ist er milder und meist heller, als im Sommer.

Farbe und Geschmack

Die Art und Mischung der Trachtpflanzen, von der die Bienen den Nektar gesammelt haben, bestimmt die Farbe und den Geschmack des Honigs.

Fest? Flüssig? Cremig?

Durch langsames Rühren kann der Imker die Cremigkeit des Honigs beeinflussen. Hierbei spielen Gespür, Technik und Erfahrung eine große Rolle.

Besonderes

Ob ein Honig flüssig oder fest ist, wird auch vom enthaltenen Zucker, dem Gluckose:Fructose Verhältnis, bestimmt.

 Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt in Deutschland etwa 1 kg pro Jahr. - > Statistik

Rapshonig ist einer der bekanntesten Sortenhonige - er ist milchweiß und am besten cremig gerührt. Hierbei muss der Imker besonders aufpassen, denn Rapshonig kann schon in der Wabe aushärten.